Energiespartipps der Stadtwerke Burg

Energie einsparen ist für viele Haushalte zu einem zentralen Thema geworden. Damit schont man nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern leistet auch einen Beitrag gegen den weltweiten Klimawandel. Dass man dabei auch mit kleinen Maßnahmen und ohne großen Verzicht viel bewirken kann, zeigen unsere Energiespartipps.
Generell sollte man folgendes beachten: Der Energieverbrauch im Haushalt ist abhängig von der Haushaltsgröße, dem spezifischen Verbrauch der einzelnen Geräte und dem persönlichen Nutzerverhalten. Achten Sie daher auf die Energieeffizienz und setzen Ihre Geräte sehr bewusst ein.

Sie möchten mehr erfahren? Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) und die Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V. (HEA) haben unter https://www.ganz-einfach-energiesparen.de/ umfangreiche Informationen und Tipps rund um das Thema Energiesparen und Energieeffizienz zusammen gestellt. Unter anderem lässt sich mit dem kostenlosen Stromvergleichsrechner der eigene Stromverbrauch einschätzen und beurteilen.


Umfangreiche Einsparmöglichkeiten bei Anwendungen im ganzen Haus, angefangen vom Kochen, über das Waschen und Trocknen bis hin zum Heizen und Lüften sowie eine Rubrik zum Thema „Garten und Terrasse“ finden Sie auch auf der Webseite der HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V..

Gewusst wie: Energiespartipps helfen an der richtigen Stelle zu sparen

1Wärmeverluste müssen nicht sein
Wenn Rolläden und Vorhänge nachts geschlossen sind, verringert das die Wärmeverluste durch die Fenster. Gedämmte Heizkörpernischen sparen bis zu viert Prozent Heizkosten.
2Wärme dort, wo sie gebraucht wird
Verkleidungen vor Heizkörpern verhindern, dass sich die Wärme im Raum ausbreiten kann. Auch lange Vorhänge, ungünstig platzierte Möbel sowie am Heizkörper trocknende Handtücher können bis zu 20 Prozent Wärme schlucken.
3Richtiges Heizen spart Bares
Manche mögens heiß und wundern sich später über hohe Heizkosten. Je 1 Grad Celsius niedrigere Raumtemperatur spart rund sechs Prozent Heizkosten.
4Die Wohnung, nicht den Keller heizen
Ist die Heizung außerhalb des Wohnbereichs oder in ungenutzten Räumen, etwa dem Heizungskeller, müssen Heizkessel, Warmwasserbereiter sowie Heizungs- und Warmwasserrohre gedämmt sein. Schließlich soll nur die Wohnung und nicht der Keller warm werden. Rohre können Sie kostengünstig selbst dämmen.
5Heizung regelmäßig warten lassen
Lassen Sie die Heizung regelmäßig warten! Ist diese in einem guten Zustand, spart das bis zu vier Prozent Energiekosten. Regelmäßige Wartung erhöht gleichzeitig die Betriebssicherheit. Auch eine Reinigung der Heizkörper zu Beginn der Heizsaison spart bares Geld.
6Moderne Heizungsregelung senkt Kosten
Nachts genügt in den Wohnräumen eine Raumtemperatur von 16 - 18 Grad Celsius, das spart leicht 20 bis 30 Prozent Energie. Nutzen Sie die "Nachtabsenkung" Ihrer Heizungsregelung auch während des Winterurlaubs oder wenn die Wohnung längere Zeit verwaist ist.
7Moderne Heizungstechnik zahlt sich aus
Ein moderner Niedertemperatur- oder Brenntwertkessel kommt mit bis zu 40 Prozent weniger Energie aus. Wer dabei auf Erdgas setzt, trägt auch zur Umweltentlastung bei, da Erdgas-Heizkessel in der Regel schadstoffärmer arbeiten.
8Das Geld nicht verheizen
Frischluft ist das Nonplusultra für ein gesundes Raumklima. Gekippte Fenster sorgen aber kaum für frische Luft, sondern für hohe Heizkosten. Ein ständig gekipptes Fenster kann Energiekosten von 200€ pro Jahr verursachen.
9Richtiges Lüften leicht gemacht
Lüften Sie in der Heizperiode vier Mal täglich für etwa fünf Minuten per Stoßlüftung, d.h. bei ganz geöffneten Fenstern. Nach dem Duschen und Kochen zusätzlich kurz lüften. Während des Lüftens die Thermostatventile an den Heizkörpern abdrehen.
10Warmwasserzirkulation kostet bares Geld
In vielen Häuser mit Zirkulationsleitung läuft die Zirkulationspumpe rund um die Uhr. Eine zeitgesteuerte und richtig dimensionierte Warmwasser-Zirkulationspumpe reduziert die Stromkosten um bis zu 90 Prozent.
11Besser Duschen als Baden
Die Energiekosten für ein Vollbad sind ungefähr dreimal höher als beim Duschen. Ein Vier-Personen-Haushalt kann im Jahr so leicht 150€ Energie- und Wasserkosten sparen.
12Kleine Investition - große Wirkung
Mit Wasser-Durchflussbegrenzern lassen sich die Energie- und Wasserkosten ohne Komforteinbuße um 20 bis 50 Prozent senken.
13Augen auf beim Gerätekauf
Bei der Anschaffung von Haushaltsgroßgeräten lohnt es sich, auf die Energieeffizienz zu achten. Geräte der Energieeffizienzklasse A machen sich langfristig durch die Energieeinsparung bezahlt, selbst wenn andere Energieeffizienzklassen mit günstigen Preisen locken. Mit Geräten der Klassen A+, A++ und A+++ können Sie sogar noch mehr sparen. A+++Geräte verbrauchen bis zu 60 Prozent weniger als vergleichbare Elektrogeräte der Klasse A.
14Es muss nicht immer ganz heiß sein
Die Waschwirkung von Waschmitteln ist do gut, dass Kochwäsche auch bei 60 Grad Celsius sauber wird. Nutzen Sie die Füllmenge der Waschmaschine optimal aus und verzichten Sie möglichst auf den Vorwaschgang. Wenn Sie zusätzlich Buntwäsche bei 30 - 40 Grad Celsius waschen, können Sie im Jahr zirka 200 Kilowattstunden Strom, 5.000 Liter Wasser und 16 Kilogramm Waschmittel sparen. Ein Warmwasseranschluss an der Waschmaschine und das Trocknen auf der Wäscheleine statt im Trockner tragen zum Energiesparen bei.
15Lassen Sie spülen
Moderne Geschirrspüler benötigen oft nur noch sieben Liter Wasser, um bis zu 14 Maßgedecke zu spülen - etwa ein Drittel dessen, was beim Spülen per Hand verbraucht wird. So sparen Sie zudem bis zu zwei Drittel Energie.
16Kühlen mit System
Die Tür des Kühlschranks nur kurz öffnen, da eindringende warme Luft leicht zur Eisbildung und damit zu einem höheren Stromverbrauch führt. Im Kühlschrank reichen 7 Grad Celsius, bei Gefriergeräten -18 Grad Celsius vollkommen aus. Jedes Grad weniger kostet fünf Prozent mehr Energie.
17Kochen mit Köpfchen
Beim Kochen sollten Topf und Heizplatte im Durchmesser übereinstimmen. Energiesparende Töpfe haben zudem ebene Böden und gut sitzende Deckel. Im Vergleich zu einem gewölbten Boden spart der ebene Topf 15 Prozent Energie. Wer den Deckel auf dem Topf lässt, kann weitere 60 Prozent sparen.
18Spezialgeräte als große Energiesparer
Eine Kaffeemaschine liefert Ihren Kaffee energiesparender als das Aufbrühen von Hand. Auch Eierkocher und Toaster gehen besonders sparsam mit Energie um.
19Mehr Licht für weniger Energie
LED, kurz für Licht emittierende Dioden, lohnen sich trotz höherer Anschaffungskosten. Denn im Vergleich zu anderen Leuchtmitteln benötigen LED bis zu 80 Prozent weniger Energie bei einer acht- bis zehnmal so langen Lebensdauer.
20Stopp dem Stromklau
Viele Geräte befinden sich permanent im ebenfalls Strom verbrauchenden "Stand-by"-Modus. Bei einem Vier-Personen-Haushalt kommen so im Jahr leicht 100€ zusammen. Eine schaltbare Steckerleiste lohnt sich also! Komfortabler sind Vorschaltgeräte, die nicht benutzte Geräte automatisch vom Netz trennen.
21Stromverbrauch kontrollieren
Den Stromverbrauch kennen hilft, sparsamer mit Strom umzugehen. Lesen Sie regelmäßig Ihren Stromzähler ab.